Grundschule Bottendorf
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Bildungsminister Armin Schwarz besucht Grundschule Bottendorf in Burgwald

 

Bildungsminister Armin Schwarz hat heute die Grundschule Bottendorf in Burgwald besucht.

Im Mittelpunkt des Besuchs standen das seit dem laufenden Schuljahr bestehende Ganztagsangebot im Rahmen des hessischen „Pakts für den Ganztag“ sowie der geplante Bau eines zusätzlichen Schulgebäudes mit Mensa, Küche und Räumlichkeiten für die Nachmittagsbetreuung.

Schwarz hob die Qualität der Ganztagsbetreuung hervor: „Jedes Kind bringt eigene Talente, Interessen und Fähigkeiten mit. Es ist unsere Aufgabe, diese zu erkennen und ihnen Raum zur Entfaltung zu geben. Die Grundschule Bottendorf zeigt eindrucksvoll, wie ein gut gestalteter Ganztag individuelle Förderung ermöglicht – mit täglichen Lernzeiten, einem attraktiven Angebot an Arbeitsgemeinschaften und vor allem einer Schulgemeinschaft, in der alle an einem Strang ziehen.“

 

109 Plätze wurden für die Ganztagsbetreuung geschaffen

 

Insgesamt werden durch den Ausbau 109 Plätze für die Ganztagsbetreuung geschaffen oder qualitativ verbessert. Die Grundschule Bottendorf ist seit diesem Schuljahr Teil des „Pakts für den Ganztag“ und bietet als solcher an fünf Tagen in der Woche ein verlässliches Ganztagsangebot an.

 

Schulleiter Daniel Marschall betonte:

„Ganztag bedeutet für unsere Schule weit mehr als eine verlängerte Betreuungszeit. Lernzeiten und Arbeitsgemeinschaften bieten bestmögliche Chancengleichheit und eine verlässliche Unterstützung der Familien. Gleichzeitig ist Ganztag für jede Schule eine große organisatorische, personelle und finanzielle Herausforderung. Unser Anspruch ist es, das anzubieten, was unter den gegebenen Bedingungen möglich ist – verantwortungsvoll, realistisch und stets mit Blick auf das Wohl der Kinder.“

 

Der „Pakt für den Ganztag“ ist eine Kooperation des Landes Hessen mit den Schulträgern. Ziel ist es, ein verlässliches und qualitativ hochwertiges Ganztagsangebot an Grundschulen sicherzustellen und den ab 2026 schrittweise geltenden Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung umzusetzen. Der Neubau an der Grundschule Bottendorf wird mit Fördermitteln in Höhe von 1,9 Millionen Euro aus dem Investitionsprogramm Ganztagsausbau des Bundes und des Landes Hessen gefördert.

Die Grundschule Bottendorf- Ernsthausen ist mit Beginn des Schuljahres 2025/2026 zertifizierte Theater für alle! - Schule,   ein Projekt des Hessischen Kultusministeriums.

Ziel des Programms ist es, Grundschulen dazu zu motivieren und zu befähigen, Darstellendes Spiel als integrative Methode in allen Fächern und schulischen Bereichen einzusetzen. Zudem soll jede Schülerin/jeder Schüler die Möglichkeit bekommen, Theater als Spiel- und Kunstform zu entdecken. 

Gerade im Grundschulalter eröffnen spielerische Herangehensweisen, die den ganzen Körper, Mimik, Gestik, Stimme und den Raum einbeziehen, Kindern die Möglichkeit, sich schulische Lerninhalte leichter und mit mehr Freude zu erschließen. Dabei wird den Bedürfnissen der Kinder nach Bewegung, nach Eigenaktivität und -verantwortung, nach sozialer Interaktion – auch ohne Sprache - und einem ganzheitlichen Lernen mit allen Sinnen in vielfältiger Weise entsprochen.

  • Darstellendes Spiel ist inklusiv, denn jede Schülerin und jeder Schüler kann, unabhängig von ihrer/seiner Herkunft, von ihren/seinen Deutschkenntnissen und individuellen Begabungen und Beeinträchtigungen aktiv teilhaben und sich einbringen.
  • Darstellendes Spiel ermöglicht individuelle Förderung, denn es bietet unterschiedliche Zugangsweisen zu Lerninhalten und bietet im Spektrum seiner unterschiedlichen Arbeitsfelder beste Voraussetzungen für binnendifferenzierten Unterricht.
  • Darstellendes Spiel fördert die Persönlichkeitsbildung, denn die Schülerinnen und Schüler können sich in verschiedenen Rollen und in ihrer gesamten Körperlichkeit erproben und werden sich hierdurch „ihrer selbst bewusst“.
  • Darstellendes Spiel unterstützt den Spracherwerb, denn Sprache kann hier spielerisch in unterschiedlichsten Situationen erprobt und eingeübt werden, begleitet von allen Formen des körperlichen Ausdrucks.
  • Darstellendes Spiel fördert Integration, denn das gemeinsame Spiel eröffnet umfassende Möglichkeiten des sozialen Miteinanders, ermöglicht Freude durch gemeinsame Erfolge, gibt Mut, auch das Scheitern in Kauf zu nehmen, um neue kreative Lösungsansätze zu finden. Es erweitert das Verständnis für die Verschiedenheit der Perspektiven des Gegenübers und fördert Ausdauer und Durchhaltevermögen mit Blick auf ein gemeinsames Ziel. Zudem werden im Darstellenden Spiel Grundwerte unserer Gesellschaft, wie Freiheit, Demokratie und Gleichberechtigung sowie die Übernahme von Verantwortung exemplarisch vermittelt und intensiv eingeübt.

 

Über einen Zeitraum von zwei Schuljahren erhalten Grundschulen Hessens Unterstützung durch ihre/n „Theatercoach“ in Form von Schulentwicklungsberatung, Fortbildungen für das gesamte Kollegium, individuelles Mentoring und Unterrichtsentwicklungsberatung mit gemeinsam geplantem Unterricht und Projekten. Für alle teilnehmenden Schulen und deren Kollegien gibt es die Möglichkeit zur Vernetzung, zu gegenseitigem Austausch und Hospitationen an anderen Schulen. Es findet ein jährliches 1,5-tägiges Fachforum statt, zu dem alle teilnehmenden Lehrkräfte und Schulleitungen eingeladen sind. Zudem gibt es jährlich wechselnde Angebote von externen Kunstschaffenden, die an die Schulen gehen und dort Workshops und künstlerische Aktionen für Schülerinnen und Schüler sowie für das Kollegium anbieten.

Nach zwei Jahren erfolgt die Möglichkeit, sich durch das Hessische Kultusministerium als „Theater für ALLE!“-Schule zertifizieren zu lassen.

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